Nicht nur der Bauprozess
Bauteilorientierung und Stützen, Spannungsarmglühen, Trennen von der Bauplatte, spanende Endbearbeitung und Prüfungen können wesentliche Teile der Prozesskette sein.
Funktionsflächen benötigen deshalb definierte Bearbeitungszugaben und zugängliche Bezüge. Werkstoffzustand, Stützabnahme und Prüfzeitpunkt werden vor dem Baujob festgelegt, damit ein druckbares Rohteil nicht mit einem freigegebenen Gutteil verwechselt wird.
Verfahrenseignung zeigt sich am reproduzierbaren Gutteil
Nicht die nominelle Auflösung allein, sondern Prozessstabilität, Nacharbeit und Prüfaufwand bestimmen die industrielle Eignung.
- Reproduzierbarkeit
- Nachbearbeitung
- Freigabe
Sicherheit und Infrastruktur
Pulverhandling, Absaugung, Schutzkonzept, Lagerung und Entsorgung müssen werkstoff- und standortspezifisch geplant werden. Für viele Unternehmen ist deshalb zunächst ein qualifizierter Fertigungsdienstleister sinnvoll.
Auch Schutzgasversorgung, kontrollierte Pulverkreisläufe, Reinigung sowie die Trennung reaktiver Werkstoffe beeinflussen Flächenbedarf und Betriebsorganisation. Diese Nebenanlagen gehören deshalb vor einer Investition in Standort-, Personal- und Freigabeplanung.
Anlage oder Dienstleister
Wiederkehrende Auslastung, eigenes Fachpersonal und strategischer Know-how-Aufbau sprechen eher für eine Anlage. Geringe Mengen, wechselnde Legierungen oder hohe Nachweislast können für externe Fertigung sprechen.