Lösung auf einen Blick
FDM/FFF ist kein einheitlicher Qualitätsstandard. Zwischen offenen Desktop-Systemen und kontrollierten Industrieanlagen bestehen Unterschiede bei Temperaturführung, Materialhandhabung, Wiederholbarkeit und Dokumentation.
Eine Auswahl allein nach Bauraum oder nomineller Druckgeschwindigkeit greift deshalb zu kurz.
Verfahrenseignung zeigt sich am reproduzierbaren Gutteil
Nicht die nominelle Auflösung allein, sondern Prozessstabilität, Nacharbeit und Prüfaufwand bestimmen die industrielle Eignung.
- Reproduzierbarkeit
- Nachbearbeitung
- Freigabe
Geeignete Anwendungen und Grenzen
Das Verfahren kann für Funktionsprototypen, Montagehilfen, Gehäuse, kundenspezifische Einzelteile und häufig veränderte Kleinserien geprüft werden.
Besonders zu bewerten sind Belastung quer zu den Schichten, Maß- und Formtoleranzen, Dichtheit, Temperatur- und Medienbeständigkeit sowie die Reproduzierbarkeit über Chargen.
- Bauteilorientierung und Stützstrategie
- Materialtrocknung und Lagerung
- Prozessüberwachung und Dokumentation
- Service und Ersatzteilversorgung
FDM-Gutteilkosten vollständig rechnen
Neben der Maschine gehören Materiallagerung, Trocknung, Stützmaterial, Arbeitszeit, Ausschuss, Wartung, Software und Qualitätssicherung in die Kalkulation.
Ein günstiger Anschaffungspreis führt nicht automatisch zu niedrigen Kosten pro freigegebenem Bauteil.