Detailqualität richtig spezifizieren
Nominelle Pixel- oder Schichtwerte sagen wenig über die Qualität kritischer Maße aus. Bauteilorientierung, Belichtung, Harz, Stützansätze und Messmethode müssen zusammen betrachtet werden, besonders bei Passungen, Sichtflächen und dünnen Strukturen.
Ein gutes Angebot beginnt mit klaren Bauteil- und Qualitätsanforderungen
Menge, Werkstoff, Toleranzen, Nachbearbeitung und Nachweise schaffen eine belastbare Basis für den Anbieterabgleich.
- Bauteildaten
- Qualitätsniveau
- Lieferumfang
Harze an der Anwendung messen
Standard-, technische, flexible, temperaturbeständige oder biokompatible Harze sind nicht austauschbar. Mechanik, Alterung, UV-Einfluss, Medienkontakt und regulatorische Nachweise sollten anhand der konkreten Material- und Prozessfreigabe bewertet werden.
Nacharbeit verbindlich festlegen
Waschen, Trocknen, Nachhärten, Stützentfernung und Oberflächenfinish gehören zum Prozess. Sichtteile benötigen andere Abnahmekriterien als Funktionsmuster; Kontaktflächen und Stützspuren sollten deshalb bereits bei der Angebotsanfrage markiert werden. Nachhärteprofil und Messzeitpunkt sichern den vergleichbaren Materialzustand bei der Abnahme.