Datengrundlage und Rechte klären
Original-CAD, Zeichnung und Spezifikation sind besser als ein ausschließlich gescannter Ist-Zustand. Bei Reverse Engineering müssen Verschleiß, Verformung, Toleranzen sowie Eigentums-, Schutz- und Nutzungsrechte vor der Fertigung geklärt werden.
Ein gutes Angebot beginnt mit klaren Bauteil- und Qualitätsanforderungen
Menge, Werkstoff, Toleranzen, Nachbearbeitung und Nachweise schaffen eine belastbare Basis für den Anbieterabgleich.
- Bauteildaten
- Qualitätsniveau
- Lieferumfang
Funktion statt Form kopieren
Belastung, Temperatur, Medienkontakt, Brandverhalten und Einbausituation bestimmen die Werkstoff- und Verfahrenswahl. Eine optisch ähnliche Geometrie kann funktional ungeeignet sein, wenn Materialeigenschaften oder Fertigungsrichtung abweichen.
Risikogerechte Freigabe
Für unkritische Hilfsteile kann eine einfache Maß- und Funktionsprüfung genügen. Sicherheits-, zulassungs- oder produktionskritische Ersatzteile benötigen dagegen dokumentierte Bewertung, Prüfplan, Rückverfolgbarkeit und verantwortliche Freigabe. Die Anfrage kennzeichnet diese Risikoklasse, bevor ein Fertigungsweg vorgeschlagen oder kalkuliert wird.